• ALLTAGsein • Das Fingernagelkratzen an der Tafel, das Aneinandereiben von Styropor oder das Knirschen von Sand zwischen den Zähnen: Es gibt Sachen, die nicht jeder hören kann, weil er sonst an die Decke gehen würde. Kleinigkeiten, die anderen überhaupt nicht auffallen, bei dem Opfer selbst aber auf den Nervensträngen hoch und runter sausen bis sie reißen. Hier meine Top Five der Hör-auf-damit-oder-ich-gehe-die-Wände-hoch:
1. Mein Sitznachbar trinkt aus einem Glas. Nachdem er fertig ist, macht er dieses Erfrischungsgeräusch „ahhhhhhhhhh“ und knallt den Behälter dabei auf den Tisch, als gebe es keinen Morgen mehr.
2. Das Reiben zweier Luftballons aneinander. Worin soll in dieser Handlung überhaupt der Sinn liegen? Ich weiß es nicht!
3. Den Pullover über den Kopf ziehen, wobei irgendwelche blöden physikalischen Kräfte entstehen, sodass einem die Haare zu Berge stehen. Es knistert so herrlich dabei. Wenn ich an die Bilder aus dem Physikbuch aus der 10. Klasse denke, läuft es mir den Rücken hinunter.
4. Das Schmatzen mit einem Kaugummi bei geöffneten Mund. Dieses Gnatschen und Knatschen. Am Besten kommt es, wenn dabei noch ein feiner Sprühregen dem Munde entfleucht. Das ist doch wirklich nicht zum Aushalten, oder?
5. Das Reingreifen in einen nassen, kalten Schwamm. Am Besten aus einer Spüle eines heruntergekommenen Hostels – da kann sich der Tischbeauftragte sicher sein: Heute holst du dir was. Was das sein wird, liegt daran, wofür der Nutzer vor dir den Schwamm gebrauchte. Herzlichen Dank.
Und bei dir?
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Tags: Alltag


Name: Patrick Simm


Schreiende Kinder im Zug, deren Mütter nichts besseres einfallen als zurück zu schreien und deren (Stief-)Väter desinteressiert daneben sitzen.
Wenn jemand mit den Knochen knackt. Am schlimmsten beim Nacken. Bwuah!
student, die sich im 3. semester nach 4 praktika, exzellenten noten und der zusage für ein auslandssemester in oxford, darüber SORGEN machen, ob sie in zukunft auch den „richtigen job für sich“ finden.